Rückblick & Vorausschau

Immer mal wieder melden sich Menschen bei uns mit der Frage, ob wir Mitbewohner*innen suchen.

Viele Menschen träumen davon, auf einem Lebenshof zu wohnen, aus den unterschiedlichsten Motiven, manche ertragen es einfach nicht mehr in der “normalen” Welt, sie wollen zur Ruhe kommen, brauchen Zeit für sich.

Andere wollen sich auf ihre persönlichen Ziele z.B. ein berufliches Fortkommen/ihre Selbstständigkeit fokussieren, wieder andere suchen die Gemeinschaft um nicht alleine zu sein. Viele Menschen wollen einfach in der Nähe von Tieren leben oder in der Natur oder sie suchen die Entspannung durch Meditation & Ruhe und natürlich gibt es auch Menschen, die eine Möglichkeit suchen, günstig zu wohnen.

Unser Ziel ist es, den sogenannten Nutztieren ein sicheres und dauerhaftes Zuhause zu geben und uns für eine tierleidfreie Welt einzusetzen.

Wir möchten ganz besonders Menschen, die noch nicht vegan leben zum Einen über den pflanzlichen Genuss, die (Für-)Sorge um die eigene Gesundheit erreichen, aber auch und vor allem über die Verbindung zum Tier, die auf Hof Auenland spürbar, sichtbar und begreifbar ist, im wahrsten Sinne des Wortes.

Um das zu erreichen führen wir zahlreiche Veranstaltungen durch.

Die entsprechenden Termine findet Ihr im Kalender auf unserer Webseite und auf Facebook – in den nächsten Tagen erfolgt die Jahresplanung.

Darüber hinaus sind uns interessierte Menschen, Schulklassen, Kindergärten, Bewohner*innen von Altenheime nach vorheriger Absprache herzlich willkommen. Was wir möglich machen können, machen wir sehr gerne. Sprecht uns einfach an.

Wenn Ihr unsere Tiere, unseren Hof und uns gerne unterstützen möchtet ist dies auf verschiedenen Weisen möglich. Wie Ihr uns unterstützen könnt.

Unsere Planung für 2020

Kochabende mit Sabine vom Lebenshof Auenland (staatl. gepr. Oecotrophologin – Fachberaterin vegane Ernährung) unter Umlage der Lebensmittelkosten – Kochen wie mit Freunden, eine gute Gelegenheit nicht veganen Freunden & Familie zu zeigen, wie kreativ und einfach die pflanzliche tierleidfreie Küche ist. Wir starten mit einem Besuch bei den Tieren des Auenlandes, kochen gemeinsam und lassen den Tag/Abend gemütlich ausklingen. (sie finden bereits seit mehr als 5 Jahren statt)

Extra Tipp: Auf meiner Seite Enjoy Plants findet Ihr zahlreiche Rezepte zum kostenlosen Download.

Vegan Cafe im Auenland (Am letzten Sonntag im Monat). Wir starten mit einem Besuch bei den Tieren des Auenlandes, anschließend treffen wir uns im großen gemütlichen Wohnraum oder unter dem Walnussbaum. Es ist ein Mitbringkuchenbüfett, an dem sich alle beteiligen.

Besucher*innentage – in den Wintermonaten – findet ausschließlich das Vegan Cafe statt.

Krimi Dinner – wird es erstmalig in 2020 geben.

Kochabende mit externen Köchen, wie z.B.

 

Es gibt eine Webseite und einen Youtube Channel.

Betrachtet man all dies, dann ist sicher völlig klar, das hier ist kein nine-to- five-job,

es ist eine Lebenseinstellung und eine 24 Stunden-Herzens-Entscheidung, mit großer Verantwortung, die wir in tiefem Respekt vor dem Leben und in großer Liebe zu den ausgebeuteten Tieren getroffen haben, aber auch für die Menschen.

Die vergangenen Monate haben uns durch viele Höhen, aber auch durch tiefe Täler geführt, wir wurden enttäuscht, aber wir haben auch sicherlich unsererseits enttäuscht.

Über die Zeit haben wir darüber Klarheit gewonnen, welche Art von Gemeinschaft hier entstehen sollte, eine Gemeinschaft von Idealisten. Idealisten sind auch mittlerweile die Menschen, die sich am häufigsten auf unserem Hof einfinden. Aktivsten zähle ich natürlich auch dazu.

Idealisten fragen nicht danach, was sie davon haben, sie rechnen nicht ab, sie stehen Tag für Tag auf um für ihre Werte einzutreten. Die Gegenwart von aktiven Idealisten zieht einem keine Energie ab, sondern potenziert sie.

Nur so können wir gemeinsam den Weg gehen, für die Tiere, denn er braucht viel Kraft.

Deshalb kann mensch sich nicht darum bewerben Teil unserer Wohngemeinschaft zu werden, es wird sich finden, es werden Menschen den Weg ins Auenland finden, vielleicht sind sie auch schon hier, mit denen wir gemeinsam an einen Punkt kommen, wo es für uns alle klar wird, dass sie eigentlich schon Teil der Wohngemeinschaft sind.

Wir haben 2019 einen Verein gegründet und sind als gemeinnützig anerkannt.

Da wir diesen Lebenshof für die Tiere erhalten wollen, werden wir, sobald wie möglich eine Stiftung o.ä. gründen um genau das zu erreichen.

Wir möchten nicht, dass dieser Lebenshof irgendwann eine bloße Erbmasse ist, die an Menschen geht, die sich in keiner Weise mit unseren Werten und den Tieren verbunden fühlen.

Wahrer Mut bedeutet nicht ein Leben zu nehmen, sondern es zu bewahren. (Gandalf )