Die HObbits Sabine und Andy

„Wahrer Mut bedeutet nicht, ein Leben nehmen zu können, sondern es zu bewahren.“

Zitat von Gandalf dem weisen Zauberer und alten Freund der Hobbits.

Und ja, es erfordert Mut auszuhalten, dass das Umfeld im besten Falle skeptisch  darauf reagiert, wenn man sich einer tierleidfreieren Lebensweise zuwendet.

Andy & ich haben uns vor mehr als 30 Jahren in der Eifel kennen gelernt, seit dem gehen wir Seite an Seite durchs Leben, haben viel Wundervolles zusammen erlebt und geschaffen, aber wie alle Menschen, sind auch wir durch tiefe Täler gegangen.

Andy wusste schon sehr sehr lange, was er wollte, bei  mir hat es den zweiten Anlauf gebraucht, quasi aus der Lebensmitte heraus. 

Der Punkt an dem viele Frauen in meiner Altersklasse sich fragen, so, was jetzt, will ich so weiter machen wie bisher oder starte ich nochmal durch und mache MEIN DING

da hab ich mein manchmal kleines Hasenherz fest in beide Hände genommen und bin 2015 mit Enjoy Plants – der veganen Eventschmiede  gestartet, habe auf meine staatl. gepr. Oecotrophologin noch eine Fortbildung zur Fachberaterin für vegane Ernährung aufgesattelt und veranstalte  bio-vegane Kochabende (nur gegen Umlage der Lebensmittelkosten), nehme an Straßenfesten teil und plane seit letztem Jahr ein VeganCafe und ein Krimidinner, beides wird auf dem Lebenshof realisiert.

„Der Lebenshof war nicht immer schon mein Traum”

In den vergangenen Monaten bin ich häufig gefragt worden, ob es eigentlich schon immer mein Traum war, einen Lebenshof zu gründen und ganz ehrlich, nein, war es nicht.

Auf einem Vierkanthof zu leben, mit unseren Hunden und 2 Eseln, das war lange Zeit der Gedanke. Wir haben Menschen kennen gelernt und gemeinsam nach Häusern & Höfen gesucht, auf denen sich dieses Vorhaben verwirklichen lassen könnte. Wir waren bei einer Versteigerung, haben alte Villen, Resthöfe, ausgediente Schulen, ein altes Jagdschloss besichtigt, manchmal kamen wir zu spät oder der Funke ist einfach nicht übergesprungen.

Aber die Zeit war wichtig, ich bekam 2017 Zugang zum Straßenaktivismus, was meinen persönlichen Weg sehr geprägt hat. Und so veränderte sich nach und nach der Fokus und der Gedanke verfestigte sich, einen Hof zu finden, auf dem ich die Aktivitäten mit Enjoy Plants (bio-vegane-Kochevents) vertiefen kann und auf dem wir Tieren ein Zuhause geben können.

Wir möchten auf unserem Lebenshof Auenland den Kontakt zu den Tieren, die sonst eigentlich auf den Tellern landen vermitteln, soweit es die jeweiligen Tier möchten, diese Tiere werden Botschafter sein, um Menschen emotional zu erreichen, denn wo kann man ihnen noch wirklich begegnen? Diese Begegnung soll bei uns im Auenland Realität werden, am allerliebsten einfach mitten auf dem Hof und genauso ist es auch gekommen.

Wir möchten Menschen zum Einen über den pflanzlichen Genuss, die (Für-)Sorge um die eigene Gesundheit erreichen, aber auch und vor allem über die Verbindung zum Tier, die auf Hof Auenland spürbar, sichtbar und begreifbar ist, im wahrsten Sinne des Wortes.

Mein Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Bewohnern und den vielen lieben Helfern, unseren Lebenshof zu einem kleinen veganen Zentrum zu entwickeln, in dem man sich umfassend informieren, den Tieren und Menschen respektvoll begegnen und sie kennen lernen darf, um sich dann bei köstlicher pflanzlicher Kost in einer wunderschönen Landschaft rundum wohl zu fühlen und gestärkter Botschafter für eine tierleidfreie Welt zu werden.

Andy wusste schon sehr früh, dass er ein Handwerk erlernen möchte, seinen Meister darin machen wird, um später eine Selbstständigkeit anzusteuern, mittlerweile ist er seit über 10 Jahren als ö.b.u.v. Sachverständiger für das Maler & Lackierer, sowie das Stuckateur-Handwerk tätig. seine Vita findet Ihr hier Sachverständigenbüro  

Seinen Beruf übt er mit großer Leidenschaft aus, deshalb wird es auch keine Zeit der Tatenlosigkeit bei ihm geben.

Ganz heimlich, still und leise wurde Andy vegan, wann genau das passiert ist, weiß ich deshalb nicht, aber schon eine ganze Weile.

Das mein Traum von einem veganen Lebenshof Realität werden kann fußt auf seiner unglaublichen Unterstützung.

Nicht zu vergessen, die vielen wundervollen Menschen, die uns tatkräftig unterstützen und unterstützt haben.

Herzlichen Dank auch an die Kollegen/Kolleginnen von anderen Lebenshöfen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zu spüren, welche Energien frei gesetzt werden, wenn Menschen sich zusammen tun und auf ein gemeinsames Ziel hinwirken ist überwältigend.