Aus unterschiedlichen Gründen gibt es auch immer mal wieder Nachwuchs im Auenland, der kleine Bofur ist ein Mufflon Lamm, Mufflons leben in der Eifel wild und dieser kleine Kerl lief Kindern hinterher und die Herde war nicht mehr auffindbar, da war er wenige Tage alt. Tagsüber ist er mit der großen Schafsherde unterwegs auf dem Grundstück, nachts verlängern wir zunehmend die Zeiten, die er bei den anderen verbringt, aber er ist auch noch viel bei uns, er ist ein Wildtier und eine These die wir jetzt schon häufiger gehört haben ist, dass eine Eingliederung in eine Schafsherde nicht möglich sei und dass gerade die männlichen Tiere, sich gegen den Menschen wenden würden. Wir sehen das so, es wird dazu keine Erfahrungen geben, daher sind es Theorien. Wir gehen nicht davon aus, dass Jäger mit den Tieren zusammen partiell im Haus leben, Sie werden sie draußen gelassen und ihnen dort eine Zeitlang die Flasche geben.

Unsere drei kleinen Ypsilons Ruby, Gilly und Poppy, kamen zu uns, weil eine junge Frau die Eier mit Hilfe einer Brutmaschine ausgebrütet hat, aber die kleinste, unsere Poppy, war so schwach, dass sie nicht zum Bauern zurück gekonnt hätte. Das war ursprünglich vorgesehen. Jetzt bereichern sie unser Leben. Tagsüber sind sie auf einem eingezäunten Bereich direkt bei uns, nachts schlafen sie nach wie vor im Badezimmer.

Weil Poppy noch so klein ist, möchten wir sie noch nicht unbeaufsichtigt zu den anderen Hühnern lassen. Aber der Kontakt mit den beiden andern ist für sie sehr wichtig und so schauen wir , Dass sie mit den anderen Hühnern in Kontakt kommt, wenn wir dabei sind.

Und dann unsere Schwalben, sie waren schon im Auenland bevor wir hierher zogen. Es gibt zahlreiche Nester, aber dieses Jahr brüten sie das erste Mal bei den Tieren, oberhalb des Schafszimmers.