Die Geschichte der Idee

Dort, ein kleiner Funke, ein Lichtsamen.
Sieh wie er wächst, wie er keimt.
Reift heran, strahlend Hell.
So viel Kraft, so viel Energie.
Scheint immer größer zu werden:
Nun ist er erwachsen,
das Licht der Idee,
strahlend wie die Sonne.

„Wann genau die Idee aufkam, einen Lebenshof zu gründen, ich weiß es gar nicht mehr. Scheinbar eher zufällig, kam das Eine eben zum Anderen.

2014 wuchs der erste Gedanke in mir,  im  Gespräch  mit meinen lieben Freunden Claudia und Joachim, eine Wohngemeinschaft zu gründen, nichts konkret, eher so als Gedankenmodell. Aber der Samen war gepflanzt und wartete darauf aufgehen zu können.

2015 begannen Andy und ich mit der Suche nach einem Gemeinschaftsobjekt, mal mit  Freunden, mal alleine. Fragen wuchsen,  wo lässt man sich nieder, was ist das perfekte Objekt, passt alles zusammen, verfolgt man die selben Ziele und welche Ziele sind das?

Parallel dazu entwickelte sich Enjoy Plants – die vegane Eventschmiede  und ich merkte, das man viele Menschen damit erreicht! Nach und nach kristallisierte sich für mich heraus: nein, es ist nicht genug in einer Gemeinschaft zu leben. Dabei wurde mir klar, wir können so viel mehr erreichen. Auch wenn es mir nicht bewusst war, so habe ich mich in den letzten 3-4 Jahre sehr intensiv auf mein Herzensprojekt vorbereitet. Sowohl persönlich, in dem ich mich sehr intensiv mit Kommunikation und ihren Fallstricken auseinander gesetzt und sehr viel gelernt habe, als auch fachlich durch Fortbildungen im Bereich vegane Ernährung und der Auseinandersetzung mit der veganen Lebensweise. Dadurch gewann ich immer mehr Klarheit darüber, was ich in meinem Leben möchte.

Ich habe mir dann die zentrale Frage gestellt, wie lebe ich derzeit und auf welches Leben möchte ich mit 80 oder 90 Jahren zurück blicken. Nicht viele Menschen haben das  Glück, in einer solchen Phase einen Partner an ihrer Seite zu haben, der den Weg mitgeht. Zu sagen, es wäre alles leicht gewesen wäre gelogen. Aber es wurde leichter, je klarer der Weg vor mir lag und Andy hat mich dabei unerschütterlich unterstützt.

In den vergangenen Jahren habe ich gelernt mehr Verantwortung (für mein Leben) zu übernehmen und aus der zweiten Reihe nach vorne zu treten, denn in unserem Sachverständigenbüro war ich, was ich bis dahin immer war, guter zweiter „Mann“.  Aber jetzt war da etwas, für das ich brannte, was mir unglaublich wichtig war.

Im März 2018 besichtigten Andy und ich dann diesen kleinen Vierkanthof in Lanzerath, danach ging alles super schnell. Nach dem Notartermin habe ich in meiner Begeisterung ein Bild auf FB gepostet. Die Resonanz war gewaltig und hat uns echt umgehauen. Zeigt sie doch, wie groß der Wunsch in so vielen von uns ist, mit Tieren und gleichgesinnten Menschen zusammen zu leben und gemeinsam etwas für die sogenannten Nutztiere zu bewegen.

Einen wichtigen Impuls bekam ich auch durch  meine Teilnahme bei den Cube of truth, wer einmal daran teilgenommen hat, wird verstehen, was ich meine. Dort wird eine Energie freigesetzt, die unglaublich ist und spätestens dann weiß man, es ist alles möglich, wenn wir dafür eintreten. Es gibt viele Wege, wie wir für die Tiere, die Menschen und unsere Umwelt eintreten können, ein möglicher Weg ist der, für den wir uns entschieden haben.

Der wunderschöne Name Lebenshof Auenland wurde „geboren“ bei unserem ersten Treffen mit Nicole und Lars, Geburtshelferin war Nicole.   Aus verschiedenen Gründen hat sie damit bei uns offene Türen eingerannt. Herr der Ringe ist Andy’s absoluter Lieblingsfilm, die Eifellandschaft erinnert wirklich an das Auenland und die Hobbits und das Auenland assozieren wir alle mit Friedfertigkeit, Freude, Genuss und auch mit Leichtigkeit.

Bereichert wird unser Lebenshof Auenland von lieben Menschen, die zwar nicht dauerhaft dort wohnen werden, aber uns schon jetzt unglaublich unterstützen und Teil unserer Gemeinschaft sind. Wie Gaby, Nadine, Sabine D. und viele viele mehr, die Aufzählung kann nie vollständig sein. Es entsteht auf unserem Lebenshof gerade eine tolle vegane Gemeinschaft, sehr bunt gemischt und im besten Sinne energiegeladen.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren tierischen und menschlichen Mitbewohnern und unseren zahlreichen Unterstützern, dass hier ein kleines veganes Zentrum entsteht.

Ein Zentrum in dem man sich umfassend informieren, den Tieren und Menschen respektvoll begegnen und sie kennen lernen darf, sich dann bei köstlicher pflanzlicher Kost in einer wunderschönen Landschaft rundum wohlfühlen kann. Mit diesen Energien schafft man es dann auch, außerhalb des Auenlandes, Botschafter für eine tierleidfreie Welt zu werden.“

Aus dem Herzen und der Seele von Sabine Lippertz