Wusstet ihr, dass…

  Hunde zweimal mehr Muskeln haben als Menschen? Hauptsächlich, damit sie ihre Ohren bewegen können, so können sie Geräusche wahrnehmen, deren Ursprung vier mal weiter entfernt sind, als die entferntesten Geräusche, die Menschen wahrnehmen können.

 warum Hunde sich so oft um sich selbst drehen, bevor sie sich hinlegen? In der Natur plättet der Hund so das hohe Gras, bevor er sich darauf nieder lässt.

 dass das wichtigste Sinnesorgan eines Hundes seine Nase ist? Sie enthält ungefähr 200 Millionen Geruchszellen und ist ca. 40 mal so effektiv wie die Nase des Menschen (die nur 25 Mill. Geruchszellen beinhaltet) UND beide Nasenlöcher funktionieren separat.

 Hunde menschliche Gefühle riechen können, wie Angst, Wut, Trauer oder Freude. Die ausströmenden Duftstoffe verraten dem Hund eine ganze Menge über uns Menschen.

 dass das Wedeln bei Hunden nicht immer nur Ausdruck purer Freude ist, sondern zu allererst Erregung ausdrückt. Das Schwanzwedeln kann deshalb nur im Gesamtkontext gedeutet werden. Schwanzwedeln mit herunter gezogener Rute ist ein Ausdruck von Angst. Auch das Tempo in dem gewedelt wird hat eine Aussagekraft.

 Laut einer italienischen Studie zeigt ein nach rechts gerichtetes Schwanzwedeln positive Emotionen und ein nach links gerichtetes negative.

Die Hunde vom Auenland

Bagira

nach dem unser Senior Merlin im vergangen Jahr verstorben ist, ist Bagira mit ihren 16 Jahren die Älteste im  Rudel. Mit ihrem sanftmütigen Wesen hat sie in ihrem Leben gerade die ruhigeren Menschen und Tiere für sich gewinnen können. Mittlerweile plagt sie das ein oder andere altersbedingte Zipperlein. Sie sieht nicht mehr so gut und auch die Ohren stellen ein wenig ihren Dienst ein. Aber sie ist für ihr stattliches Alter noch richtig gut auf den Beinen. Sie liebt es in unserer Nähe zu sein, ganz ruhig und leise, einfach nur dabei, auch gerade im Moment liegt sie im Körbchen im Büro neben mir. Ein ganz besonderes zartes Wesen. Sie hat Tapsi, Kimba und Krümelchen das Leben geschenkt hat. Bagira krabbelt ganz leise in die Herzen der Menschen und berührt sie nachhaltig.

Mogli

Mogli kam im Alter von 8 Wochen zu uns, viel zu früh, ein ängstlicher scheuer Hund. Sie ist die zweitälteste im Rudel, wie Bagira ist sie 16 Jahre alt. Mogli und Bagira sind ganz eng miteinander, trotz aller, nicht immer harmloser Konflikte.

 

Im Frühjahr 2018 wurde sie sehr schwer verletzt durch einen anderen Hund, davon hat sie sich bisher noch nicht ganz erholt. Aber sie ist eine Kämpfernatur, deshalb hoffen wir sehr, dass uns noch einiges an gemeinsamer Zeit bleibt. Sie ist ein eher spröder Charakter, aber trotzdem oder gerade darum mir auf eine besondere Weise nahe.

Tapsi

Wer Tapsi und uns kennt, der weiß, Tapsi ist Andys Seelenhund. Noch im stolzen Alter von 15 Jahren hüpft sie auf allen vieren gleichzeitig in die Luft und freut sich, wenn sie mit Andy auf Tour gehen darf, ab ins Auto und los. Aber selbst das bloße Liegen im Auto macht ihr Freude. Sie ist bei uns geboren, nicht geplant, nicht weil jeder Hunde mal Junge bekommen sollte, sondern einfach, weil es so sein sollte. Innerhalb von 8 Wochen, habe ich damals einen Home-Office -Arbeitsplatz mit meinem Arbeitgeber vereinbart, damit die Welpen nicht alleine sein mussten.  Unsere Dackel haben meinen Lebenslauf sehr stark mit geprägt. Tapsi ist eine kleine pfiffige Maus, die dem Image des kläffenden Dackels sehr gerecht wird und auch das Alter ändert daran nichts.  Wir wünschen uns sehr, dass sie trotz ihres altersbedingten Herzklappenfehlers noch einen ganze lange Weile bei uns im Auenland bleibt.

Eddy

Wer uns in den vergangenen Jahren besucht hat und das waren nicht wenige, mag sich kaum einen Namen von unseren Dackeln gemerkt haben, aber wen alle kennen, das ist unser Jungspund Eddy der mittlerweile 9 Jahre alt ist. Eddy kommt rein und ist präsent. Eddy kann super entspannt und kuschelig sein, aber er kann auch anders.  In unser Rudel hat er sehr viel Trubel und auch Stress hinein gebracht, aber er hat sich auch fest in unsere Herzen gestemmt, mag man schon sagen. Eddy ist ein Jäger, deshalb genießt er einen eingeschränkten Freiraum (20 m – Schleppleine) und kann sich regelmäßig beim Joggen mit Andy verausgaben.

 

 

In liebevoller Erinnerung

Merlin

von Welpe an, fuhr er mit mir ins Büro zu dem Bauträger, bei dem ich seinerzeit gearbeitet habe. Noch heute bin ich  meinem damaligen Chef sehr dankbar dafür, das war für Merlin & mich ein großartige Zeit. Er ging von Büro zu Büro, suchte sich dort die Sonnen-plätzchen, bekam Streicheleinheiten, wenn er sie wollte und die ein oder andere Leckerei.

Merlin war immer autark, wir durften mit ihm leben und im Alter war auch Kuscheln mal ok, er war ein durch und durch lieber Dackel, nur Pfoten abputzen fand er doof, über Clickern (mit Futterbelohnung) hat er es hingenommen, aber es war und blieb doof. Deshalb habe ich dann später mit etwas mehr Bodenfülle gelebt. 😉 Die Menschen in Wermelskirchen hatten sich schon an den Anblick von der Frau mit dem Dackel im Wagen und seinen vier vierbeinigen dackeligen Begleitern gewöhnt. Anfang 2017 ist Merlin gestorben, er bleibt immer in unserer Erinnerung unser Merlinkus.

Kimba

Kimba ist viel zu früh an einem Herzfehler verstorben mit nur 9 Jahren.  Sie war sanftmütig und stark zugleich, dabei autark, aber eine große Kuschelmaus. An sie zu denken treibt mir noch heute die Tränen in die Augen. Aber sie ist für immer in meinem Herzen und wenn es Seelenwanderung gibt, dann wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass sie einen Weg zu uns findet, wenn sie mag.